Vom Moment, als ich zum ersten mal bei Florian von der Idee des Porkcamp las, war mir eines klar: Wenn es auch nur irgendwie geht, bist Du dabei. Und zwar nicht als Zaungast, sondern als jemand, der versucht, aktiv etwas zu diesem Camp beizutragen. So, wie sich das für eine vom Geist der Barcamps beseelte Veranstaltung gehört.
Doch wie dieser Beitrag aussehen könnte - ich hatte lange absolut keine Idee. Eine Session “Schwein und Wein” schien mir trotz des laut polternden Reims nicht wirklich zwingend. Das Porkcamp würde eher ein Bier-Wochenende werden, soviel war mir klar. Was also dann tun? Panhas hätte mich interessiert, aber auf diesen Themenkomplex hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon Brian mit großer Verve geschmissen. Hmm, sehr schwierig, das alles. Aber als ich dann diesen Eintrag bei Eline las, hatte ich meine Mission gefunden. Pork Pies, britische Schweinefleisch-Pasteten, sollten mein Thema werden.

© Daniela Haug
Die hatte ich zwar noch nie gemacht, aber wofür hat man schließlich eine Google auf dem Schreibtisch. Und als es zwischenzeitlich dann sogar so aussah, als ob mit Ian Hartland einer der Meister der Zubereitung britischer Pies teilnehmen würde, gab es überhaupt keinen Grund mehr, sich Sorgen zu machen. Dachte ich jedenfalls. Doch knapp zwei Wochen vor Beginn der Veranstaltung war dann endgültig klar, dass Ian Hartland nicht kommt und ich somit ohne Rezept, ohne Überblick über Abläufe und den erforderlichen Wareneinsatz, ohne Backformem - kurzum mit ziemlich nacktem Arsch im eisekalten Wind dastehe…
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