Nordish by nature… (a.k.a Ein kurzer Dank vorab)

Ich war letztes Wochenende eingeladen. In Hamburg. Hier ein Portrait* meines Gastgebers:

Eine ausführlichere Würdigung des Abend wird im Laufe der nächsten Tag im Zweitblog erscheinen. Hier nur soviel: Es war ganz, ganz toll!. Paulsen hatte - unter radikalem Verzicht auf alles nicht-nordische – ein großartiges Menue zusammengestellt, ich dazu ein paar, zum Teil recht hochwertige, deutsche Weine dazu ausgesucht. Um es kurz zu machen: die Erinnerung an den Abend jagt nach wie vor wohlige Schauer des Glücks über meinen Rücken.

Vielen Dank für die großartigen Stunden, Stevan! Wir sollten das wiederholen. Bald. Oft. Ich sehe eine gewaltige 3Achsen-Macht Hamburg/Berlin/Köln am Horizont…

* das Bild zeigt ein Detail einer Arbeit der Künstlerin Katja Kelm. Die Plastik ist Teil einer zur Zeit sechteiligen Serie von Blogger-Portraits. Wer über etwas mehr Zeit verfügt, dem lege ich ausdrücklich das Stöbern im Archiv von Katja Kelms anderen Arbeiten ans Herz. Es lohnt. Sehr sogar.

posted Vor 3 Stunden on Januar 31st, 2012 at 10:33 /
tags: New Nordic Cuisine Stevan Paul Herr Paulsen Hamburg Katja Kelm
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Mal wieder ein Video…

…und zwar eines über eine Reise. 38.000 Meilen, 44 Tage, 11 Länder. Entdeckt über Gezwitscher des großartigen Paul Fritze (lesenswertes Interview mit ihm findet sich zu Zeit bei der Portrait-Zentrale).

EAT from Rick Mereki on Vimeo.

Ansonsten: was Paul sagt.

Und nun raus, um die Einkäufe für “zum Teufel mit den guten Vorsätzen…” zu erledigen.

posted Vor 1 Woche on Januar 20th, 2012 at 10:06 /
tags: video Reise Paul Fritze
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Der letzte seiner Art…

Was es wesentliches über den Supper Club/das PopUpBlogger-Event am Samstag zu sagen giab, habe ich hier schon gesagt. Den letzten Platz dafür gibt’s jetzt drüben im Zweitblog bei den Glasklaren Gefühlen zu gewinnen.

posted Vor 2 Wochen on Januar 17th, 2012 at 08:03 /
tags: Zum Teufel mit... Pop Up Blogger
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Freundschaftsdienste (a.k.a. Ironie des Schicksals)

Es entbehrt nicht einer ziemlich bitteren Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem Dirk Würtz in einem Kommentar auf einen Blogeintrag Martin Kösslers alles andere als zu unrecht mehr Individualität und inhaltliches Engagement, mehr Unverwechselbarkeit und letztlich auch mehr Kompetenz in der deutschen Weinhandels-Szene einfordert, einer gerade in dieser Beziehung (und nicht nur meiner Meinung nach) herausragendsten deutschen Internet-Shops die Segel streichen muss: der Shop von Originalverkorkt.de befindet sich nämlich traurigerweise seit gestern im Ausverkaufs-Status. Über die Gründe warum wird vielleicht zu einem spätereren Zeitpunkt noch einmal zu reden sein. Für heute sollen zwei hier Bemerkungen reichen:

1.) Verdammte Scheiße, ist das traurig!

2.) KAUFT DEM MANN BIS ZUM 2O. JANUAR DEN LADEN LEER!

Und zwar im durchaus im ureigensten Interesse. Denn fernab der von Dirk Würtz zu recht beklagten Uniformität des Angebots verschwindet da ein Sortiment , dass als nahezu mustergültige Erwiderung der von Dirk konstatierten Defizite hätte gelten können. Eines dem man zu jeder Zeit vor allem eines angemerkt hat: die Liebe zum und die Begeisterung für den Wein. Ich bin mir sicher: nicht nur ich werde dieses Angebot noch schmerzlich vermissen.

Wenigstens wird uns Christoph als Blogger erhalten bleiben. Wenigstens die Chance auf potentielle Entdeckungen wie die auf dem Foto oben (ein Wein, von dem ich ohne Christoph vermutlich nie oder doch erst viel, viel gehört hätte: trotzdem vielleicht nicht der Beste, aber sicherlich der BEGEISTERNDSTE Wein einer Probe, in der ansonsten wirklich alle Spitzen des Languedoc versammelt waren - und das zu einem 1/5 des Preises seiner Konkurrenten)  bleibt uns also erhalten. Doch im Moment empfinde ich das als nur sehr, sehr schwachen Trost.

EDIT: Ich finde den Gedanken von Fritz Zickuhr in den Kommentaren so interessant, dass ich mir erlaube, hier darauf hinzuweisen. Ist es wirklich so, dass auch der vermeintliche Weinkenner die allseits bekannten Standards braucht, um sich wohlzufühlen und regelmässig wiederzukommen? Meinungen dazu sind in den Kommentaren hochwillkommen.

posted Vor 2 Wochen on Januar 12th, 2012 at 23:03 /
tags: Originalverkorkt Weinhändler Weinhandel Wein Christoph Raffelt
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Wir haben einen Plan…

Zum Teufel mit den guten Vorsätzen!

Sellerie - Apfel - Schafskäse

Forelle - Feldsalat

Käse - rote Zwiebel

Hirsch - Wirsing - Blatz

Erdbeere - Matcha - Sesam

Kaffee

21.01.2012 im Claers, Vorgebirgsstrasse 47

Hier gibt es die letzten beiden verfügbaren Plätze.

Hier gibt es den letzten verfügbaren Platz - für lau!

Hier findet sich der Gewinner!

posted Vor 2 Wochen on Januar 10th, 2012 at 14:38 /
tags: Zum Teufel mit... Claers
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Last orders, please…

Damit es hinterher nicht wieder heißt: warum hat mir denn keiner Bescheid gesagt? Unter dem Motto “Zum Teufel mit den guten Vorsätzen!” kochen Nata, Marco und ich am 21.Januar im Claers an der Vorgebirgsstraße:

 

Obwohl sich die weiteren Details sich erst im Laufe der nächsten Woche klären werden, sind nur noch ein paar wenige Plätze verfügbar. Wer also noch möchte: Anmeldungen bitte entweder über Facebook oder per Mail an info@marien-eck.de.

Das wenige, was wir jetzt schon mit Sicherheit sagen können, findet sich hier zusammengefasst.

posted Vor 3 Wochen on Januar 4th, 2012 at 20:19 /
tags: Claers Zum Teufel mit... Nata Marco Marien-Eck
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Rückblick 2011

Zugenommen oder abgenommen? 
Sowohl als auch (Gewicht tänzelt moderat oberhalb der Wunschgrenze)

Haare länger oder kürzer?
Eindeutig länger.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Sowohl als auch (links/rechts)

Mehr Kohle oder weniger?
Moderat mehr. Ist aber noch viel Luft nach oben…

Mehr ausgegeben oder weniger?
Jeden einzelnen Cent, der reinkam…

Der hirnrissigste Plan?
Es haben zwar nicht alle funktioniert, aber wahnsinnig durchdachtwirklich hirnrissig war eigentlich keiner…

Die gefährlichste Unternehmung?
Bewegung im Steilhang

Mehr bewegt oder weniger?
Weniger, leider.

Die teuerste Anschaffung?
Das Macbook Pro mit dies und dem nebenbei. 

Das leckerste Essen?
Grilled Ox Heart Salad im St. John Bread & Wine, London
Ein Stück Käse in Holland
Die ganz klassisch zubereitete und nach einem Witzigmann-Rezept gefüllte, vor allem aber: glücklich gelebt habende Bauern-Gans zu Silvester.

Das beeindruckenste Buch?
2011 war für mich kein Buch-Lesejahr. Wenig gelesen, noch weniger hat mit erreicht. Vielleicht fehlte einfach die Muße. Fernab allem Literarischen hat mich allerdings Toast von Nigel Slater berührt.

Das enttäuschendste Buch?
Das, was Sebastian sagt.

Die ergreifendsten Filme?
Kleine wahre Lügen, weil es ein schöner Film über Freundschaft ist und mich an viele, viele schöne Momente in meinem Leben erinnert hat.

Die beste CDer beste Song?
Sekundenschlaf (Marteria feat. Peter Fox)

Die meiste Zeit verbracht mitvor…?
…dem Rechner.

Die schönste Zeit verbracht mit… ?
DgFamS, dem Patenkind und seinen Eltern am Meer.

Vorherrschendes Gefühl 2011?
So kann es gerne weitergehen…

2011 zum ersten Mal getan?
– Land erworben
– ein Zweitblog eröffnet
– eigenen Wein gefüllt und das Etikett dazu entworfen
- einen Schaumwein mitimportiert
– für über 40 Leute gekocht
- klassisch im Büro gearbeitet

2011 nach langer Zeit wieder getan?
Am einer klassischen Weihnachtsfeier teilgenommen. War toll!

 3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
– diverse Enttäuschungen (aktiv)
– den langsamen Fortschritt eines langen Abschieds
– diverse Enttäuschungen (passiv)

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Den Ball flach zu halten (mit mässigem Erfolg) 

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Lightning McQueen, ferngesteuert

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Die Mutter aller Kochbücher.

Die schönsten neuen Bekanntschaften, die ich gemacht habe?
Einmal mehr: viele neue Stimmen und Gesichter, die sich zu Blog-Texten und Bildern fügten

Der folgenreichste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Hast Du Lust dazu?

Der folgenreichste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Find ich spannend!

2011 war mit 1 Wort…?
Hoffnungmachend.

Vorsätze für 2012?
Ein ernsthafter Besuch beim HNO und was ich letztes Jahr sagte…

Euch allen da draußen ein rockendes Zwanzischzwölf!

(Traditionspost, u. a. via  Anke Gröner,
hier geht’s zu meinem 2009 und 2010)

posted Vor 4 Wochen on Januar 2nd, 2012 at 14:58 /
tags: Fragebogen Happy new year Tradittionspost Rückblick 2011
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Impersonating Famous Food Bloggers, Vol. 2

Heute:

BEING CHEZULI

<chezuli-mode>

Weihnachtsfeier/catered by Nelson Müller:


Qucihe Lorraine


Lachvariation im Glas


Thunfischsashimi mit Glasnudelsalat


Liguine aus dem Parmesanlaib mit Trüffelschaum um frittiertem Ruccola
(Symbolbild, Originalteller leider versäumt)

Cassoulet vom Perlhuhn


Angus-Burger


Das Dessert habe ich nicht fotografiert – aus GRÜNDEN.

</chezuli-mode>

Mein Fazit: Küchenleistung gut bis sehr gut, in ein paar einzelnen Bereichen auch hervorragend. So, wie man es von einem 1-Sterne-Koch - selbst beim Event-Catering - erwartet. Nelson Müller selbst ist ziemlich genau so, wie er auch in Interviews im Fernsehen wirkt - nämlich einfach umwerfend sympathisch. Einziges Manko der Veramstaltung: das Dessert. Das ist offensichtlich nicht so seines - jedenfalls wirkte es an diesem Abend so…

posted Vor 1 Monat on Dezember 19th, 2011 at 23:05 /
tags: Nelson Müller Schote Essen being other food-bloggers
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Tether Stemware Saver

Nochmal Amerika, diesmal eher von der praktischen Seite. Eine Erfindung von Gary Rose aus Chicago, Illinois:

Auch wenn die meisten Leute aus meinem Bekanntenkreis ihre teureren Weingläser eh von Hand spülen, eine smarte Idee. 

(via Ruth Reichls Gift Guide)

posted Vor 1 Monat on Dezember 18th, 2011 at 18:13 /
tags: Tether Stemware Saver Ruth Reichl
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Shiny happy people (a.k.a. Kinfolk Magazine)

Kinfolk - A Guide for Small Gatherings. Hier das Manifest in Filmform:

Auf das Magazin gestoßen hat mich Johannes von Frischmilch. Der hatte kurz daruf dann auch tatsächlich die Nr. 1 der Printausgabe zum Durchblättern dabei.

Mein Eindruck? Ganz Ehrlich? ….pfff. Offen gestanden habe ich lange nichts mehr in den Händen gehalten, dass derartig ambivalente Gefühle bei mir ausgelöst hat.

Einerseits: ja, das berührt mich. Großartige Gestaltung - vor allem in der Print-Ausgabe. Filigrane, sehr, sehr FEINE Typo, Unmengen toller Fotografie. Für Designer mit Interesse in Sachen Food und Kochen mehr als nur eine Fundgrube. Toll gemacht, ganz offensichtlich mit viel LIEBE - nicht nur zum Detail.

Andererseits… mir dann letztlich ein bisschen zu… äh, MITTIG (meine berliner Freunde mögen mir den Begriff bitte verzeihen). Ein wenig, als wenn sich “Freunde von Freunden” vorgenommen hätten, ihre Vision von “Landleben” zu produzieren. Sicher, das ist der Traum vom ganz einfachen Leben - aber eben doch größtenteils so, wie man sich ihn auf den Hamptons vorstellt. Mir fehlen die Fehler, die kleinen Störungen, der SCHEISS-ALLTAG. Gerade, weil es um “Small Gatherings” geht.

Trotzdem, wie gesagt: für Freunde guter Gestaltung/Typographie/Photographie mehr als nur einen Blick wert. Die Nummer eins und zwei der Print Edition sind aktuell zu bestellen – allerdings nur zu recht massiven Versandkosten. Übrigens: selten waren Kommentare und Meinungen willkommener als in diesem Fall.

Mehr auf der Homepage des Kinfolk Mag.

posted Vor 1 Monat on Dezember 14th, 2011 at 22:18 /
tags: Kinfolk Magazine Freunde von Freunden Magazin
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