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Ich fang’ besser schon mal an, zu trainieren…
Für alle, die 2. oder am 10.6 ab 18:00 noch nichts vorhaben sollten, hätte ich einen heißen Tip:

Hinter dieser Tür im ebenso schönen wie hippen Ehrenfeld (Marienstrasse/Sennefelder Strasse) gibt es wieder Wein zu verkosten und dazu die ein oder andere Kleinigkeit zu essen.
Am 2.6 begeben wir uns auf eine umfangreiche Rundreise durch Frankreich und die wichtigsten seiner Weinbaugebiete, am 10.6 heißt es inzwischen zum achten Mal “Deutschland sucht den Superwein”.
Beide Proben richten sich ganz explizit an Menschen mit wenig oder gar keiner Weinproben-Erfahrung. Ich kann aber auch fortgeschritten Weinfreunden die ein oder andere Überraschung versprechen.
Wie immer bei meinen Weinproben werden stets zwei Gläser gleichzeitig vor den Gästen stehen, denn nichts befördert meiner Meinung nach die geschmackliche Erkenntnis so stark, wie die Möglichkeit direkt miteinander zu vergleichen.
Für diejenigen, die meinen eigenen Worten nicht so recht trauen – nein, ich bin deshalb nicht böse …aber sehr, sehr traurig – habe ich abschließend noch drei Links zu ein paar teuer bezahlten schwer begeisterten Testimmonials:
Nata von Pastasciutta, Chezuli (Deutschlandprobe)
Edekaner (Frankreichprobe)
Interesse? Dann bitte zum Buchen hier entlang…
(Repost, -Tweet, -whatever ausdrücklich willkommen)

(Gestaltung & Illustration: www.wurstsack.com)
Die deutsche Abteilung von Slow Food wird zwanzig und feiert das mit einem Festwochenende hier bei uns in Köln (der Klick auf’s Plakat führt zum Programm auf der Homepage von Slow Food). Mit dabei Carlo Petrini und der anscheinend unvermeidliche Wolfgang Niedecken beim großen Festabend in der DQE-Halle hier in Ehrenfeld.
Mit dabei aber auch Demo-Koch-Legende Wam Kat und die höchst unterstützenswerte Aktion “Teller statt Tonne!” Deren Kerndaten: Vor dem Schokoladen-Museum wird am Samstag, den 2. 6. ab 08:00 geschnippelt, von 12:00 bis 15:00 gibt es etwas zu essen. Alles mit und aus Gemüse, dass sonst in der Tonne gelandet wäre. Mehr zu dieser Aktion auf der entsprechenden Event-Seite bei Facebook. Kommet zuhauf!


Das Patenkind hat heute Geburtstag!
Herzlichen Glückwunsch, Niklas!
…bitte auf das Bild klicken. Mein Beitrag zur Wein-Rallye Nr. 50 findet sich diesmal nämlich an anderer Stelle.
Christoph, Matze und ich haben nämlich unseren gemeinsamen Ausflug zu den “Terre et Vins de Champagne” genutzt, um am Abend in unserem Quartier in Epernay den 3. Podcast von Originalverkorkt.de aufzunehmen.
Unter anderem haben wir auch einen nach der methode ancestral hergestellen völlig ungeschwefelten Schaumwein vom Gaillac Weingut Causse Marines verkostet. Alles weitere dazu findet sich nach dem im Podcast. Zum Download bitte aufs Bild klicken, für iPhone-Freunde findet er sich auch bei iTunes.
NACHTRAG: Und wer den Wein selbst probieren möchte, kann ihn im hervorragend sortierten Shop vom Gaillac-Spezialisten Hermann Beyer erwerben.
Weinrallye #50: Naturwein & Konsorten
guerrillanetwork (via der springende Punkt)

Denn heute ist der Tag des deutschen Bieres…

Hinter dieser Mauer verbirgt sich eine der berühmtesten und teuersten Schaumweinlagen der Welt: der Clos du Mesnil im Örtchen Mesnil sur Oger. 100% Chardonnay, im alleinigen Besitz des Edel-Champagner(nein, das ist keine Tautologie)-Produzenten Krug, ausgebaut zu gleichnamigen hochgelobten und ultra-begehrten Super-Prestige-Champagner.
Es ist mir beim Besuch berühmter Wein-Lagen bisher bisher fast immer so gegangen, dass sich beim Abgleich der vom Wein-Mythos gespeisten Erwartungshaltung mit der Profanität des Realen eine gewisse Ernüchterung einstellte. Egal ob im Bordeaux, bei den berühmten Lagen der Côte d’Or im Burgund oder auch im Rheingau. Von Genius Loci ist in aller Regel wenig zu spüren.
Doch selten war der Grad der Ernüchterung so hoch wie beim Blick über die Mauer hier: So trist kann ein Mythos aussehen…

Doch wie sagte am Abend bevor diese Bilder entstanden der Kollege Chezmatze? “Die Champagne ist in der Vorstellung ein Ort der Romantik. In der Realität ist sie einer der (agrar)industriellen Produktion!”
Wohl wahr. Und das gilt auch außerhalb der Orte. Zugegeben: zu diesem frühen Zeitpunkt im Jahr ist der Blick über die Hügel der Cote Blanc mangels Blattgrün zwangsläufig eher freudlos. Trotzdem aber ist dieser Anblick hier zur Produktion romantischer Gefühle wirklich nur höchst eingeschränkt geeignet:

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