Overlooking the valley, part 1 (a.k.a. a trip to soave)

If we get through this alive I’ll meet you next week, same place, same time. 
Oh move, move quick you’ve gotta move. 
Come on it’s through, come on it’s time. 
Oh look at you, you, you’re looking so confused, what did you lose? 

(Pulp/Bar Italia)

Es ist irgendetwas kurz nach eins in der Nacht. Auf dem Weg zurück in die Küche beugt sich Filippo herunter, um den kleinen, bläulich leuchtenden Brüllwürfel, aus dem seit unserer Ankunft unaufhörlich feinster Gitarrenpop herausscheppert, bis zum Anschlag aufzureissen.

Gerade standen wir noch draussen, waren – schon leicht schwankenden Schrittes – bis hin zu der Trockenmauer gewankt, die die Terrasse vom Wirtschaftsweg und dem darunter liegenden Weinberg trennt, um einen Blick auf die nächtlichen Lichter der zu unseren Füßen liegenden Tiefebene zu werfen.

Überall dort unten liegt sie, die eine der beiden Wahrheiten des Soave, von denen Merum-Herausgeber Andreas März heute morgen in seinem Grußwort ans uns deutsche Besucher gesprochen hat. Die brutale. Die erbarmungslose. Die, in der die Einkäufer der deutschen Discounter knallhart zwischen 1,06 und 1,07 Euro für die Flasche Wein bieten, gefüllt, inklusive Ausstattung, versteht sich. Take it or leave it. Dass für diesen Preis ein Wein, den zu trinken es wert wäre, nicht herzustellen ist – wen interessierts?

Doch im Moment ist ein romantisches Funkeln alles, was vom Elend dort unten bei uns ankommt. Denn hier, an den Hängen des Monte Ovo manifestiert sich die andere Wahrheit des Soave. Die schöne. Die feine. Die der Garganega und der Menschen, die zeigen, was man alles aus dieser Rebsorte herausholen kann. Nämlich eine verdammte Menge.

Ein paar Tanzschritte, dann wendet sich Filippo zum Kühlschrank. Und greift nach einem kurzen, zögernden Blick zu einer Flasche. Nach dem Vielen, was wir in den letzten Stunden probiert haben, soll es nun noch etwas geben, was diesen Abend einen würdigen Abschluss gibt. Ihn krönt. Filippo kommt zurück zum großen Tisch, an dem neben Paul und mir jetzt auch wieder Paola, Lea, und Riccarda sitzen und stellt etwas ganz Anderes auf den Tisch. Kein Soave, kein Durello, überhaupt nichts aus Italien – sondern: Marie Courtin “Concordance” 2010. Und in diesem Augenblick scheint es, als ob diese ganze Reise, alles, was ich bis hierhin erlebt habe, auf diesen einen Moment hinausläuft.

Der Flug mit dem grandiosen Blick auf die Alpen am Tag zuvor. Der recht anständige Weißwein, der von Air Dolomiti bemerkens- und dankenswerterweise in einem richtigen Glas ausgeschenkt wird. Das kleine, erste Mittagessen in unserem Quartier, begleitet von ein paar Soave, von denen einer mir besonders auffällt: “Castelcerino” von Filippi. Auch beim großartigen Galadinner am Abend wird es diesen Wein geben und auch dort wieder sticht er aus der Reihe der sonst gereichten - und allesamt wahrlich auch nicht schlechten - Weine heraus. Als am nächsten Tag dann unter den 4 zur Wahl stehenden Gütern für einen nachmittäglichen Besuch auch die Cantina Filippi steht, ist meine Wahl klar.

Der folgende Besuch beginnt mit einer kleinen Wanderung quer durch die “Crus” des Guts. Die Böden vielfältig, ein steter Wechsel zwischen Kalk und vulkanischen Basalt-Gestein. Biologischer Anbau, traditionelle Pergola-Erziehung mit Erträgen, die den eher auf Menge produzierenden Winzern der Ebene nur mitleidsvolle oder entsetzte Blicke auf das Gesicht zwingen würden. Um die 50 hl/ha, in der Spitzenlage “Vigne della Brà” sogar nur 28!  Danach dann die Verkostung unter den imposanten, fast 700 Jahre alten Eichenholzbalken der Probenraumdecke. Auf der langen Tafel ein erstes kleines Indiz für das Kommende:  die Gläser – Zalto Universal.

Wieder gibt es Calstelcerino, dann die “Crus: “Monteseroni”, “Vigne della Bra" (mein Liebling) und "Turbiana”, Letzterer aus alten Trebbiano di Soave Reben.  Immer wieder steht Neues auf dem Tisch, ältere Jahrgänge aus der Magnum, herunter bis 2004, ein Krug mit dem noch auf der Feinhefe im Tank reifenden 2013er, zum Abschluss dann ein grandios tiefer, von Walnuss-Würze erfüllter Passito. Ernste Weine sind das alles, geprägt von Tiefe, Struktur und Mineralität – neben der stets präsenten schmeichelnden Soave-Frucht. Natürlich spontanvergoren und mit bemerkenswert niedrig dosierter Schwefelung bei der Füllung (ca. 30mg/L).

Paola steht jetzt an der kleinen elektrischen Aufschnittmaschine, die unter der Gewölbedecke und neben der alten steinernen Spüle des Castellos aus dem 14. Jahrhunderts wie ein exotischer Fremdkörper wirkt. Auf der Maschine liegt ein Schinken – natürlich aus Parma, woher auch sonst. Und ebenso natürlich von einem kleinen, handwerklich arbeitenden Produzenten. Riccardo, Sommelier aus der Emilia Romagna, der schon am Nachmittag bei der Probe zur Hand gegangen war, hatte ihn mitgebracht. Kurze Zeit später steht ein Teller mit einer frisch aufgeschnittenen, hauchdünnen Offenbarung vor uns. Ich koste – und bin überwältigt. Schlicht der beste Parma, den ich jemals probiert habe. Tiefe, nussig-gereifte Würzigkeit gepaart mit einer schier unglaublichen Konsistenz. So zart, dass die Scheiben buchstäblich am Gaumen zerschmelzen.

Irgendwann, kurz vor dem Abschied am Nachmittag, hatte plötzlich die Idee im Raum gestanden, später am Abend nach dem Dinner in Soave zu zweit hier auf den Berg hinauf zurückzukehren. Ein Shuttle hatte uns kurz nach Zehn heraufgebracht (Danke dafür den Organisatioren). Nun ist es rund dreieinhalb Stunden später. Getrunken (nein, nicht “verkostet”) haben wir seitdem die gesamte 13er Kollektion aus dem Tank, eine weitere Magnum des 2006er “Vigne della Bra” (die erste am Nachmittag war leider nicht einwandfrei), dito aus 2010 und 2011, und einen gekühlten Merlot, der eigentlich ein Rosé hätte werden sollen, dessen Maischestandzeit über Nacht aber zu einen lambruscohellen Rotwein geführt hat. Neben dem Parma gab es dazu ungemein aromatisch-saftige Kirschen, eine reife intensive Salami (O-Ton: “nothing for Salami-Beginners”!) und ein cremig-weichen Gorgonzola, der das Kunststück fertigbrachte, Milde und würzige Intensität zugleich in sich zu vereinen. Und zum Abschluss jetzt also die wirklich grandiose ungeschwefelte(!) courtinschen “Concordance” (deren genauere Beschreibung mir dankenswerterweise Kollege Christoph Raffelt im vorletzten Teil seiner ebenso grandiosen wie umfassenden Champange-Reihe abgenommen hat). 

Dann drängt unser Fahrer, ein weiterer Gast Filippos, der noch zurück nach Verona muss und uns dankenswerterweise mitnimmt, langsam zum Aufbruch. Wir umarmen uns zum Abschied, treten wir heraus auf den Hof, wo in der Dunkelheit eine einsame Nachtigall (oder war’s ne Lerche?) unermüdlich gegen die aus der Küche dringenden Klänge des Brüllwürfels anzwitschert. Ein Hauch von Shakespeare, Verona liegt gleich nebenan. Zusammen mit dem überwältigenden Sternenhimmel ist’s fast – aber eben auch nur fast – ein wenig viel des Idyll. Mich erfüllt eine tiefe Dankbarkeit für das, was ich an diesem Abend probieren durfte: grandiose Weine von Tiefe und großer Ernsthaftigkeit. Einfache Speisen, die diesen Weinen an Größe dennoch in nichts nachstanden.

Aber vor allem bin ich dankbar für das, was ich hier erleben durfte. Dafür, dass ich diese andere Wahrheit, von der Andreas März heute morgen sprach, die schöne und gute, erfahren durfte. Nicht nur in Form eines Verkostungsschlucks aus einem Weinglas – sondern Person von Menschen, die eben diese Wahrheit durch ihr Tun erschaffen. Mit großer Ernsthaftigkeit, Tiefe und Leidenschaft, die sich so auch in ihren Weinen findet. Und auch mit genau deren Frische, Leichtigkeit und unbändiger Lebensfreude.

Le sono molto grato Paola, Lea, Filippo und Riccardo!

Wer bis zu dieser Stelle durchgehalten hat in der Hoffnung, doch noch wenigstens eine Verkostungsnotiz lesen zu können, der hoffte vergebens. Aber versprochen: im 2. Teil von “Overlooking the valley” wird wenigstens ab  und an etwas mehr und präziser von den Soave-Weinen die Rede sein. Wer bis dahin nicht warten will oder ohnehin vorzieht, sich selbst ein Bild von diesem anderen, hierzulande fast völlig unbekannten Soave zu machen, dem sei verraten, dass Martin Kösslers K&U Weinhalle zwar nicht meinen Liebling “Vigne della Brà” aber immerhin mit dem 2012er Castelcerino doch den Wein Filippis im Angebot hat, der mit seiner Tiefe und seinem Schmelz vom ersten Moment an meine Aufmerksamkeit erregt hat.

Offenlegung:

Die diesem Bericht zugrundeliegende Reise ins Soave unternahm ich auf Einladung und Kosten des Consortio Tutela Vini Soave (vertreten in Person der ebenso charmanten wie reizenden Sofia Biancollin).

Wer aus diesem Umstand heraus allerdings allen Ernstes glaubt ableiten zu dürfen, die im obigen Beitrag hoffentlich zutage tretende Begeisterung gründete nicht auf einer frisch erwachten Liebe zu den Weinen, den Tälern und - allem voran – den Menschen des Soave, sondern auf einer wie auch immer gearteten Form von Käuflichkeit, dem sei gesagt: Gehen Sie bitte weiter, lesen Sie Marions Kochbuch oder meinetwegen chefkoch.de – hier werden Sie nichts finden, was auch nur ansatzweise für Sie von Interesse wäre…

posted Vor 2 Monaten on Juni 1st, 2014 at 23:18 /
tags: Soave Air Dolomiti filippi Garganega Castelcerino
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Hätte ich gern als Hörbuch – gelesen von Tom Waits…via luckypeach:

I feel compelled to share this: Chicken Infinite by Gregor Weichbrocht, a 600-page conceptual poem in recipe form. H/T to Kenneth Goldsmith via WFMU for the hook-up. Download it here as a free PDF. 
I think the source material for his appropriation is a little heavy on the ground turkey, but I’m no judge of poetry! — pfm

Hätte ich gern als Hörbuch – gelesen von Tom Waits…

via luckypeach:

I feel compelled to share this: Chicken Infinite by Gregor Weichbrocht, a 600-page conceptual poem in recipe form. H/T to Kenneth Goldsmith via WFMU for the hook-up. Download it here as a free PDF. 

I think the source material for his appropriation is a little heavy on the ground turkey, but I’m no judge of poetry! — pfm

posted Vor 2 Monaten on Mai 20th, 2014 at 01:22 via luckypeach /
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Tramontina | Bible of Barbecue

Brillant. Etwas weniger Pathos hätte dem Präsentationsvideo meines Erachtens zwar besser zu Gesicht gestanden, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die Idee und die Ausführung der “Mutter aller Grillbücher” schlicht und ergreifend genial ist.

Lucas Reis/JWT Brasilien für Tramontina

Mehr zu Typo und Artwork findet sich auf: behance.net

(via und mit Dank an Hanna OhneHa auf Facebook)

(Quelle: vimeo.com)

posted Vor 2 Monaten on Mai 15th, 2014 at 11:49 /
tags: vimeo tramontina Lucas Reis
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Ich weiß, ihr werdet es nicht mehr hören können, aber die Chronistenpflicht gebietet wenigstens das kurze Nachzeichnen dieses (nicht) ganz gewöhnlichen Dienstag Abends:

Kurzer Bericht von einem denkwürdigen Abend
(für bei Facebook Mitlesende mit leichter Redundanzgefahr )

1. Akt

La Vincaillerie - vin naturel: Wie schon von dort gepostet: ein Chardonnay so blitzsauber, dass man kaum glauben kann, einen Vin Naturel vor sich zu haben. OK, ganz unten, am Grund eines sehr, sehr tiefen Ozeans lauern da ein paar wildere, animalische Töne. Aber die stören nicht, im Gegenteil: sie verleihen dem mustergültig sortentypischen Chardonnay eine außergewöhnliche Substanz und Tiefe. Dazu wirkt dieser völlig ungeschwefelte Wein immer noch fast jugendlich. Gut die Farbe lässt sein wahres Alter erahnen, aber am Gaumen ist er für einen 2006er wirklich von bemerkenswerter Frische. Einziger Wermutstropfen: Leider, leider ist diese Qualität dann mit um die 40 Euro hier vor Ort doch recht deutlich von meiner Für-alle-Tage-Preisklasse entfernt.  

Dazu gab es Bratwürste aus der Auvergne, von denen man – so sich denn die noch vagen Import-Pläne konkretisieren sollten – von mir im Blog und an dieser Stelle noch Euphorisches lesen wird. 80% Schinkenfleisch und 20% Speck - nicht gekuttert oder gewolft, sondern wie ein gutes Tatar mit dem Messer gehackt. Selten hat eine GROBE Bratwurst ihren Namen so verdient und gleichzeitig ad absurdum geführt. Mehr als liebenswertes Detail dazu: die Camenbert-artigen Holzkisten in denen die Bratwurstkringel verpackt werden.

2. Akt

PureWhite Food: Wirklich feines Seeteufel-Sashimi. Dann: Wagyu von O’Shea im höchsten verfügbaren Marmorierungsgrad mit Sechuan-Gemüse. Un-fucking-believable.

'Nuff said.

posted Vor 2 Monaten on Mai 13th, 2014 at 23:17 /
tags: La Vincaillerie Pure Whitte Food Jack O'Shea Verés
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A higher level of winepairing

Which grape variety goes well with which font? Suggestions for Garamont anyone? Or Comic Sans…

Outstanding typography by wildwildweb.es anyway.

(wobei: Tempranillo finde ich für die Helvetica konzeptionell alles andere als zwingend. Trotzdem aber: das Design gefällt bis hin zum Wachssiegel
EDIT: Ok, eine spanisches Design-Studio macht die Rebsorten-Wahl etwas nachvollziehbarer. Wer selbst probieren will, kaufen kann man den Wein natürlich auch. Und zwar in diesem spanischen Weinshop)

Helvetica Wine

Designed by: Wild Wild Web Studio

(via moohq)

posted Vor 2 Monaten on Mai 3rd, 2014 at 19:00 via moohq /
tags: winepairing Helvetica wildwildweb
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Someone ate this
Eine kleine therapeutische Blogempfehlung für alle Foodblogger, die regelmässig an der Qualität ihrer Rezepte oder Fotos zweifeln. Aber vorsicht, der Klick auf die Titelzeile führt zu unendlichen Abgründen… 
via Anke/Hande/CookSister

Someone ate this

Eine kleine therapeutische Blogempfehlung für alle Foodblogger, die regelmässig an der Qualität ihrer Rezepte oder Fotos zweifeln. Aber vorsicht, der Klick auf die Titelzeile führt zu unendlichen Abgründen… 

via Anke/Hande/CookSister

posted Vor 3 Monaten on April 30th, 2014 at 09:21 via someoneatethis /
tags: Anke Gröner vinoroma CookSister
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momofuku:

foodisthenewrock:

This Wu-Tang butcher shop poster is everything. 

yes.

Fuckyeah!

momofuku:

foodisthenewrock:

This Wu-Tang butcher shop poster is everything. 

yes.

Fuckyeah!

posted Vor 3 Monaten on April 25th, 2014 at 00:11 via momofuku /
tags: Wu-Tang Clan Momofuko Food is the new rock
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Note to myself: buy!(and thanks to Juniro for recommending!)
UPDATE (5 minuten später): OMFG! Es gibt nicht nur einen - sondern bislang insgesamt SIEBEN Bände! Und – wie sollte es anders sein – einen eigenen Wikipedia-Eintrag.
juniro:

book prosperity, april 2014
27
Instead of going to Junior’s for a famous piece of cheese cake I went to the Bergen Comic paradise. It was a good choice. Not only because I don’t like cheese cake but also because of all the comics and zines I got. “Oishinbo - Fish, Sushi and Sashimi” by Tetsu Kariya and Akira Hanasaki is one of them. And it’s good fun. Two reporters are on a hunt for the ultimate menu, 100 dishes, representing Japanese culinary tradition. I learned now that this is a series (and already ordered the vegetable volume). The story structure is a bit repetitive: what can be added to the menu, competition w other newspaper to find the best dish in a specific field, main opponent has brilliant idea, reporter from first paper is annoyed + finds even more brilliant solution. There’s a little love story, too. The food is illustrated in every beautiful detail, the characters appear rather one-dimensional in comparison. The triumphant upside: you learn so so so much about Japanese food, sourcing, preparation techniques, regional specialities, and in this case fish and its diversities (and even dangers).

Note to myself: buy!
(and thanks to Juniro for recommending!)

UPDATE (5 minuten später): OMFG! Es gibt nicht nur einen - sondern bislang insgesamt SIEBEN Bände! Und – wie sollte es anders sein – einen eigenen Wikipedia-Eintrag.

juniro:

book prosperity, april 2014

27

Instead of going to Junior’s for a famous piece of cheese cake I went to the Bergen Comic paradise. It was a good choice. Not only because I don’t like cheese cake but also because of all the comics and zines I got. “Oishinbo - Fish, Sushi and Sashimi” by Tetsu Kariya and Akira Hanasaki is one of them. And it’s good fun. Two reporters are on a hunt for the ultimate menu, 100 dishes, representing Japanese culinary tradition. I learned now that this is a series (and already ordered the vegetable volume). The story structure is a bit repetitive: what can be added to the menu, competition w other newspaper to find the best dish in a specific field, main opponent has brilliant idea, reporter from first paper is annoyed + finds even more brilliant solution. There’s a little love story, too. The food is illustrated in every beautiful detail, the characters appear rather one-dimensional in comparison. The triumphant upside: you learn so so so much about Japanese food, sourcing, preparation techniques, regional specialities, and in this case fish and its diversities (and even dangers).

posted Vor 3 Monaten on April 24th, 2014 at 11:27 via juniro /
tags: juniro Manga Foodmanga Comics
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Eine Empfehlung zum Tag des deutschen Bieres:
Brauprojekt 777/Voerde am Niederrhein

Einmal im Monat strömen Samstags Bierfreunde aus ganz NRW in einen kleinen Ort am Niederrhein. Denn dann öffnet das Brauprojekt 777 seine Pforten, um vor Ort – und leider, leider eben auch nur dort – seine handwerklich produzierten Braukunst-Erzeugnisse zu verkaufen. Ein Besuch des “Werksverkauf” sei dem Bierfreund hiermit eindringlich ans Herz gelegt.

Zum Beispiel, um das wirklich bemerkenswerte IPA zu erwerben. Ich weiß, unter fortgeschritteneren Craft-Beer-Freunden gelten IPAs inzwischen zwar als langweilig/mainstreamig, um nicht zu sagen: passé. Aber das Erzeugnis der Jungs aus Voerde möchte ich trotzdem jedem Skeptiker nachhaltig ans Herz legen. Denn es gehört für mich mit zum Besten, was ich in den letzten Jahren aus diesem Genre verkostet habe. Die beindruckende Harmonie des Bieres, die Balance zwischen der Bittere (IBU 75) einerseits und den fruchtigen und floralen, hochkomplexen Hopfennoten auf der anderen Seite ist wirklich extrem gelungen (wie übrigens nicht nur ich fand). Ein wirklich mustergültiges Exemplar seiner Gattung. Mehr zum IPA, wenn ich in den nächsten Wochen endlich dazu komme, meine letzte Flasche aus dem dazu passenden Spiegelau Tasting-Glas zu verkosten.

Wie gesagt, zur Zeit gibt es die Biere des Brauprojekts leider nur direkt vor Ort (aktuelle Termine hier). Das Angebot wechselt von Termin zu Termin, neben dem IPA gibt es beispielsweise Alt, Pils, ein sehr empfehlenswertes Pale und ein mindestens ebenso gelungenes Red Ale. Es bleibt zu hoffen, dass es die Biere aus Voerde hoffentlich bald auch auf die Liste einer der üblichen Online-Shops finden. Es wäre sowohl den – nebenbei bemerkt: ungemein sympathischen – Jungs aus Voerde als auch den Craft-Bierfreunden der Republik zu gönnen. 

posted Vor 3 Monaten on April 23rd, 2014 at 12:25 /
tags: Tag des Bieres Voerde Niederrhein Brauprojekt 777 Tag des deutschen Bieres
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Chef - von Jon Favreau

Amuse douche! Gnihihi, das könnte wirklich nett werden. Es gilt zwar nach wie vor: don’t judge a movie by its trailer – aber auch nachdem, was man so liest, kann man sich wohl auf Chef wirklich freuen. Ich bin gespannt! Auch, weil ich mich auf den Auftritt von Robert Downey Jr. freue.

posted Vor 3 Monaten on April 18th, 2014 at 11:43 /
tags: Movie Film Jon Favreau Chef
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