The simple life… (a.k.a the joys of summer)

Das Bild hier steht stellvertretend für die letzten dreieinhalb Wochen. Darauf sind zu sehen: Kartoffeln (La Ratte), Stangenbohen, Tomaten, ein wenig Schalotten. Kartoffeln und Bohnen wurden vorgekocht, dann mit dem Rest in der Pfanne in Öl kurz durchgeschwenkt, etwas Fleur de Sel, Pfeffer und Piment d’Espelette, ein paar Tropfen Zitrone – fertig. Das ganz einfache Leben und nichts, was man ernsthaft ein Rezept nennen könnte.
Und doch eine Mahlzeit, die mir durch die Erinnerung sofort wieder Schauer der Sehnsucht über den Rücken jagt. Das Geheimnis? Die Qualität der Produkte natürlich. Denn wenn die stimmt, dann funktionieren auch die einfachsten Rezepte. Wie zum Beispiel auch das gerade drüben bei Claudio aktuelle vegetarische “nicht-vollwertige” Zucchini-Rezept.
Fleisch vermisst habe ich auf dem Teller übrigens überhaupt nicht. Auch wenn ich mir natürlich vorstellen könnte, dass sich etwas Lamm vom Grill (oder gerne auch eine Dorade) ganz vorzüglich neben dem Gemüse machen würden. Dass sich da oben auf dem Teller kein Fleisch findet, hat übrigens mit einem (dem!) Buch zu tun, dass ich an gleicher Stelle auf eben dieser Terrasse vor rund einem Jahr gelesen hatte. Und das meine Konsumgewohnheiten in Sachen Fleisch (noch einmal) drastisch verändert hat. Oder genauer gesagt: mich deutlich konsequenter hat werden lassen. Aber das ist eine andere Geschichte…
