Darf ich vorstellen…

So sieht der Rote Brenner aus. Der sollte um diese Jahreszeit eigentlich nicht mehr vorkommen - aber Herrjeh…

Als ich mich dazu entschieden habe, mich an diesem kleinen, feinen Steillagenweinprojekt zu beteiligen, war das vor allem, weil ich dem Wein als und seiner Entstehung näher kommen wollte. Unmittelbarer verbunden sein mit Natur, Wetter und allen anderen Einflüssen auf den Wein.

Nun, was das betrifft, habe ich bisher nun wirklich wenig Grund zur Klage. Letztes Jahr gab’s die verrieselte Blüte im Frühjahr und dann Botrytis ohne Ende zur Ernte. Die Folge: Ertragseinbußen in wirklich dramatischer Höhe. Dieses Jahr lief es bis Juli nahezu perfekt. Der Spätfrost im Mai ist spurlos am Wingert vorübergegangen, unsere Parzellen wurden bisher vom Hagel verschont und nach anfänglicher Trockenheit bekamen die Reben auch genug Wasser.

Aber seit 14 Tagen: der Rote Brenner. Am Sonntag sind wir rund 6 Stunden lang durch das Himmelreich gestiegen und haben an kranken Blättern herausgeschnitten, was eben ging. Wenigstens die Trauben sehen zur Zeit noch kerngesund aus. Aber bei den Temperaturen sollte es jetzt bitte besser möglichst trocken bleiben…

posted Vor 6 Monaten on August 23rd, 2011 at 19:12 /
tags: Mannwerk St. Aldegund Rebkrankheiten
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