Und es gibt sie doch…
Man soll ja immer auch das Positive sehen: Ich bin langen keinem Korken mehr über den Weg gelaufen, der sich nach rund 15 Jahren so makellos präsentierte, wie das oben abgebildete Exemplar. Absolut perfekt…
Und der Wein dazu? Nun, ich würde sagen, ähnlich perfekt wie der Korken. Jetzt vermutlich auf den Höhepunkt (obwohl Tanin- und Säurestruktur sicherlich noch ein paar Jahre Lagerung zuließen), mit schönen Reifenoten, toller Kirschfrucht und immer noch frischer Säure. Über drei Tage getrunken, zeigt der Wein keinerlei Anzeichen von Müdigkeit. Für “nur” um einen “Zweitwein” hervorragend!

Und es gibt sie doch…

Man soll ja immer auch das Positive sehen: Ich bin langen keinem Korken mehr über den Weg gelaufen, der sich nach rund 15 Jahren so makellos präsentierte, wie das oben abgebildete Exemplar. Absolut perfekt…

Und der Wein dazu? Nun, ich würde sagen, ähnlich perfekt wie der Korken. Jetzt vermutlich auf den Höhepunkt (obwohl Tanin- und Säurestruktur sicherlich noch ein paar Jahre Lagerung zuließen), mit schönen Reifenoten, toller Kirschfrucht und immer noch frischer Säure. Über drei Tage getrunken, zeigt der Wein keinerlei Anzeichen von Müdigkeit. Für “nur” um einen “Zweitwein” hervorragend!

posted Vor 1 Jahr on Dezember 18th, 2012 at 11:59 /
tags: Shafer Napa Valley Korken
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Nachrichten aus dem Fachhandel…

Ich hatte kürzlich das Vergnügen, an einer Probe für Weinlaien im Fachhandel teilzunehmen. Aus dem Publikum kam angsichts der hohen Schrauber-Quote der verkosteten Weine die Frage nach der Qualität der Verschlüsse. Hier ein paar O-Töne des Referenten:

• “Der Schraubverschluss ist für 2-3 jährige Lagerung sicherlich unbedenklich”

• “Es gibt aber einfach noch keine langfristigen Erfahrungen damit”

• “Für lange Lagerung gibt es zum Kork keine Alternative”

• “Aus meiner Erfahrung heraus: Ich hatte bei über 1000 Proben vielleicht ein oder zweimal Ärger mit Kork!”

WTF?

Ein Korker-Quote von 2 Promille also. Ein Zauberkeller, ganz offensichtlich. Von Feenhand gesegnet (oder ist’s gar ein Pakt mit dem Teufel?). Ich kenne jedenfalls eine Menge Leute, die angesichts ihrer in der Regel um zwei bis drei Zehnerpotenzen höherliegenden Kork-Quote ihr Bordeaux-Schätze gerne dort lagern würden.

Da die Probleme mit Kork deutlich grösser und schwerwiegender sind, experimentiert inzwischen experimentiert selbst das Premier Cru Chateau Margaux intensiv mit Schraubverschlüssen (und mit Bio-Anbau!). Auch wenn die Verkürzung “Margaux demnächst mit Schraubverschluss!”, die in den letzten Tagen die Runde machte, zwar sehr schmissig, nichtsdestotrotz aber dennoch grob entstellend war - es tut sich eine Menge auf dem Gebiet. Eine ausführliche Zusammenfassung des Stands der Dinge in Sachen Margaux findet sich beim Wine-Anorak, das Video der Pressekonferenz mit Chateau Margaux Chef Paul Pontallie zum Stand der dortigen Experimente gibt’s auch bei Youtube:


posted Vor 2 Jahren on März 1st, 2012 at 10:46 /
tags: Dreckskork Korken Weinhandel Paul Pontallie Margaux
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1 Bild/1000 Worte (a.k.a. die Kork-Diskussion)

Genussbloggen scheint mir nicht angemessen in diesen Tagen, aber das hier fand ich doch zu interessant, um es euch vorzuenthalten:

Für Freunde des Naturkorks: ein Experiment von Leasingham Estate in Australien. Derselbe Wein, nach 125 Monaten Lagerung. Links mit Schraubverschluss, die anderen mit verschiedenen Natur- und Synthetik-Korken. Any questions? Details und weitere Bilder finden sich in diesem PDF.

(via BlogYourWine)

posted Vor 3 Jahren on März 15th, 2011 at 09:05 /
tags: Korken Stelvin Schraubverschluss
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