Paulsen kocht, Teil 2
Auch für den zweiten und letzten Teil der Berichterstattung von Paulsen großen New Nordic Cuisine Abend erlaube ich mir noch einmal von mir zu mir zu verlinken:
Auch für den zweiten und letzten Teil der Berichterstattung von Paulsen großen New Nordic Cuisine Abend erlaube ich mir noch einmal von mir zu mir zu verlinken:


Der Bericht von Teller 1 bis 3 ist jetzt drüben bei den Glasklaren Gefühlen online…
(die Größe des Abends lässt mich ausnahmweise mal von einem zum anderen Blog crosspromoten)
Ich war letztes Wochenende eingeladen. In Hamburg. Hier ein Portrait* meines Gastgebers:

Eine ausführlichere Würdigung des Abend wird im Laufe der nächsten Tag im Zweitblog erscheinen. Hier nur soviel: Es war ganz, ganz toll! Paulsen hatte - unter radikalem Verzicht auf alles nicht-nordische – ein großartiges Menue zusammengestellt, ich dazu ein paar, zum Teil recht hochwertige, deutsche Weine dazu ausgesucht. Um es kurz zu machen: die Erinnerung an den Abend jagt nach wie vor wohlige Schauer des Glücks über meinen Rücken.
Edit 1.2: Der Gastgeber selbst, hat es inzwischen dankenswerterweise übernommen, den Abend ausführlich zu doku- und kommentieren. Interessiete schalten bitte herüber zu Nutriculinary.
Vielen Dank für die großartigen Stunden, Stevan! Wir sollten das wiederholen. Bald. Oft. Ich sehe eine gewaltige 3Achsen-Macht Hamburg/Berlin/Köln am Horizont…
* das Bild zeigt ein Detail einer Arbeit der Künstlerin Katja Kelm. Die Plastik ist Teil einer zur Zeit sechteiligen Serie von Blogger-Portraits. Wer über etwas mehr Zeit verfügt, dem lege ich ausdrücklich das Stöbern im Archiv von Katja Kelms anderen Arbeiten ans Herz. Es lohnt. Sehr sogar.

“Marquee is adding some wine” by Valentin Heyde
Nachdem ich meine Gedanken zum Foodcamp Cilento drüben bei den Glasklaren Gefühlen festgehalten habe, bleibt mir an dieser Stelle nicht mehr viel, als das ein oder andere gute Bild zu posten, das ich in meinem Postings drüben mehr nicht unterbringen konnte.
Allen voran eines, das ich gar nicht selbst gemacht habe – das dort oben. Es stammt von Valentin Heyde und der Titel, den er diesem Bild gegeben hat, könnte mich und das, was ich gerne tue, nicht besser auf den Punkt bringen: ”Marquee is adding some wine”. Danke, Valentin!
Die folgenden Bilder dagegen sind von mir:
Ein Zufall? Blödsinn, ein Zeichen. Von oben, unten oder woher-auch-immer. Ganz sicher aber ein Omen und zwar ein verdammt gutes dazu. Denn, dass ausgerechnet in der Nacht, in der Allem Anfang… eben seine Anfänge feiert, der von mir über alle Maßen geschätzte Herr Paulsen in der Stadt weilte, um aus “Monsieur, der Hummer und Ich” zu lesen, war an schicksalshafter Dramaturgie schon fast etwas zuviel des Guten. Ernsthaft, ich als Autor würde mir derartige Koinzidenzen in einer Erzählung nicht erlauben. Als einfaches Blogg-Geburtstagskind habe ich mich darüber jedoch gefreut wie blöde.
Zugegeben, an der Tatsache, dass Stevan schon einen Tag vor der Grimme-Online-Awards-Verleigung angereist ist, war ich nicht ganz unschuldig. Die Idee, diese Gelegenheit für eine Lesung Herrn Paulsen hier in Köln zu nutzen, hatte ich nämlich unmittelbar, als ich von seiner Nominierung las. Und schon wenige Mails später stand fest, dass daraus tatsächlich etwas werden würde.
Und was daraus wurde. Wow, was für ein grandioser Abend! Und ein auch für mich überraschender dazu - auch für mich. Denn, dass Paulsen ein ziemlich guter Geschichtenerzähler ist, wußte ich zwar schon vorher, schließlich lese und schätze ihn von Anfang an. Ich war es also ganz bestimmt nicht, der damals als ersten Kommentar in seinem Antville-Kiosk “Gehen Sie hier weg. Sie langweilen!” hinterlassen hat. Aber, dass er auch ein großartiger Vorleser ist, das war mir so vorher nicht klar. Denn, machen wir uns da nichts vor, das Talent, das mühsam zu Papier gebrachte adäquat in auch nur ansatzweise zuhörerfreundliche Schallwellen umzuwandeln, zu - wie das heute so schön neudeutsch heißt: performen, dieses Talent ist speziell unter den literarisch-schöpferisch Tätigen dieser Republik nicht unbedingt mit Gießkannen verstreut worden.
Herr Paulsen aber hat, um nochmals eine Neusprech-Formulierung zu benutzen (und die bevorzugte eines Musikers seiner Heimatstadt zudem), hier in Ehrenfeld amtlich abgeliefert. Gute Güte, an dem Mann ist wirklich ein Entertainer verloren gegangen. Denjenigen, die Stevan schon einmal lesen gehört haben, wird das alles nichts Neues sein. Den anderen sei aber eindringlichst ans Herz gelegt: Stevan Paul liest irgendwo bei Ihnen in der Nähe? Nutzen Sie die Gelegenheit und gönnen sich einen extrem amüsanten und unterhaltsamen Abend. Umgeben sich mit einer Menge gut gelaunter bis Tränen lachender Menschen.
Was mir bleibt, ist mich zu bedanken. Zu allererst natürlich bei Stevan für den großartigen Abend, aber auch bei Marco Kramer vom Marien-Eck für das schnelle und unkomplizierte Möglichmachen der Lesung sowie bei seinem Koch, Andreas Prophet, für das eigens für die Lesung konzipierte und von Stevans Geschichten inspirierte Menue.
An Besuchern hat es übrigens auch nicht gemangelt - wofür ich michebenfalls bedanke möchte - und so stellt sich mir im Moment die Frage, ob diese wirklich sehr gelungene Veranstaltung am Geburtstag von “Allem Anfang…” nicht eventuell ihrerseits zum Anfang einer Reihe vieler weiterer kulinarischen Küchenlesungen werden könnte.

Schaun wir mal, was die Zukunft in dieser Richtung noch bereit hält…
…im Marien-Eck in Köln. Wird es Herr Paulsen diesmal schaffen, sich rechtzeitig vor seiner Lesung eine Frisur zuzulegen? Die Spannung steigt. Noch sind Karten zu haben…
Alles weitere hier.
Es gibt Gelegenheiten, die darf man sich einfach nicht entgehen lassen: Wie die zu einem Besuch in Köln, wenn man für den Grimme-Online-Award nominiert ist. Die hat zum Beispiel - neben einigen anderen - auch der gutaussehende junge Mann auf diesem Bild:
Aber auch die Gelegenheit zu einem Besuch einer Lesung eben jenes Herren - dessen Name übrigens Stevan Paul ist, der aber im Netz unter seinem Pseudonym Herr Paulsen deutlich bekannter ist - ist eine, die man nicht ungenutzt verstreichen lassen sollte.
Und weil Herrn Paulsens Blog Nutriculinary in diesem Jahr tatsächlich für den Grimme-Online-Award nominiert ist und er Gelegenheit Nr. 1 nutzt, haben diejenigen von Euch, die in Köln und Umgend wohnen, tatsächlich die Chance zur Nr. 2 - nämlich seinen Geschichten am Vorabend der Preisverleihung im Rahmen einer Lesung zu lauschen.
Der spontanen Initiative eines jungen, aufstrebenden Kölner Food-Blogs (guess who!) ist es nämlich zu verdanken, dass Stevan schon einen Tag früher anreisen wird, um im Ehrenfelder Marien-Eck (a.k.a. Erlebniskochen Köln) aus seinem im letzten Jahr erschienenen Erzähl-Debüt “Monsieur, der Hummer und ich” zu lesen. Wenn ich an dieser Stelle mal für einen ganz kurzen Moment die Contenance verlieren darf: ICH FREU MICH WIE BLÖD!
Da der Abend in den Räumen einer Kochschule stattfindet, wird es an diesem Abend selbstverständlich auch ein paar von Paulsens Rezepten inspirierte und von Andreas Prophet, dem Koch des Marien-Ecks, zubereitete Kleinigkeiten zu essen geben. Alles zusammen zum Junge-Literatur-Förderkampfpreis (bei der Gelegenheit: Danke, Marco!) von - sage und schreibe - 10 Euro!
Folgen Sie mir also bitte ohne größeres Aufsehen zum Online-Vorverkauf hier entlang (auf die Seiten von Erlebniskochen Köln) oder greifen zum Telefonhörer und wählen 0700- 790 50 420 (12 Cent/ Min.), um sich eine Karte für den Abend zu sichern.
Diejenigen, die unverständlicherweise – 10 Euro INKLUSIVE was zu essen, wo gibt es denn heutzutage noch sowas! - aber bitte: jenen also, die noch zögern, die sich vielleicht gar fragen, ob sich das ganze überhaupt lohnt, empfehle ich zwei Einträge aus den Anfangstagen dieses Blogs. Zum einen den zu Nutriculinary (und warum das Blog bei mir verlinkt ist) zum anderen meine kurze Kritik zur Veröffentlichung von “Monsieur, der Hummer und ich”.
Sollten sie dann immer noch nicht überzeugt sein, hätten Sie immer noch die Möglihckeit, sich auf der Verlagsseite aus dem Jubelchor der über 70 Rezensionen eine Quelle ihres Vertrauens auszuwählen. Spätestens jetzt sollten dann aber auch die Fußballfreunde überzeugt sein. Denn, zugegeben Schweiz vs. Nordkorea (meine Prognose!) ist wirklich eine Hammerpaarung fürs Achtelfinale, aber für so etwas haben die Götter den Festplattenrekorder erfunden.
Wer sich denn gar nicht überzeugen läßt, an dem Abend in Ehrenfeld vorbeizukommen, den rufe ich dazu auf, wenigstens auf den Seiten des von TVSpielfilm gesponserten Publikumspreises seine Stimme für Nutriculinary abzugeben .
Zum Schluß noch einmal kurz und bündig die Basis-Daten:
Dienstag, der 29.6.2010 um 19:30
Marien-Eck in der Marienstraße 1c, 50825 Köln-Ehrenfeld
Eintritt: 10 Euro (inkl. kleinem Imbiss)
Vorverkauf: 0700- 790 50 420 (12 Cent/ Min.) oder hier
Disclaimer:
Wie aufmerksame Leser dieses Blogs wissen, bin ich dem Gastgeber des angepriesene Abends unter anderem auch dadurch verbunden, dass ich für sein Blog regelmässig und gegen Bezahlung Beiträge schreibe. Ich lege großen Wert auf die Feststellung, dass für das gerade Gelesene hier bei mir - wie für alle anderen Beiträge auf Allem Anfang… auch - selbstverständlich kein einziger Cent geflossen ist. Mein begeistertes Werben für diesen Abend ist einzig und allein einem Umstand zu verdanken: Meiner Wertschätzung für Stevan und seinem Talent als Geschichtenerzähler.